Herzlich Willkommen auf dem Stoneman Arduenna MTB!
Herzlich Willkommen im Online-StoneMag! In dieser StonemanArduenna-Ausgabe bekommst Du wertvolle Tipps und Tricks für Deine Tour. Dich erwarten spannende Einblicke in das gesamte Stoneman-Universum! So kannst Du die Wartezeit bis zu Deinem Start perfekt überbrücken.
Viel Freude – You Rock!
Spüre den Stoneman-Spirit
Tiefgreifende Emotionen, beeindruckende Naturerlebnisse und echte Grenzerfahrungen an atemberaubenden Sehnsuchtsorten – dafür steht der Stoneman by Roland Stauder powered by BIKE24. Das Weltnaturerbe der Drei Zinnen, der mystische Dunkelwald des Erzgebirges, die spektakulären Panoramen in der Salzburger Sportwelt, der beeindruckende Aletsch-Gletscher im Schweizer Wallis und die malerischen Wälder der belgischen Ardennen – jeder Stoneman ist einzigartig, das Prinzip jedoch immer gleich: Du setzt Deinen eigenen Maßstab auf diesen unverwechselbaren Rundkursen.Beim Stoneman hast du die Wahl, ob du die Strecke an einem, zwei oder drei Tagen absolvierst. Ob Gold, Silber oder Bronze – in fünf verschiedenen Ländern wartet dein ganz persönliches Stoneman-Erlebnis.
Tauche ein in den Dunkelwald auf dem Stoneman Miriquidi.
Spektakuläre Kulisse vor dem Großen Aletschgletscher – auf dem Stoneman Glaciara.Der Ursprung einer Legende
Die Idee entwickelte Roland Stauder, einst einer der besten Mountainbike-Profis der Welt. Nach Jahren des intensiven Wettkampfs als Mountainbike-Profi spürte Roland Stauder, dass er die Schönheit der Natur aus den Augen verloren hatte. „Ich war so auf den Sieg fixiert, dass ich die beeindruckende Landschaft kaum wahrgenommen habe“, sagt er.Mit dem Stoneman kehrte Roland zum Wesentlichen zurück: Echte Abenteuer inmitten der Natur. Heute führt der Stoneman in Italien, Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz Mountainbiker, Rennradfahrer und Wanderer durch einige der schönsten Berglandschaften Europas.
Erlebe beim Stoneman Arduenna MTB die einzigartige Kombination aus intensivem Naturerlebnis und sportlicher Herausforderung – Dein persönliches Stoneman-Abenteuer wartet!
Ein einzigartiger Ritt auf der erzgebirgischen Pultscholle erwartet Dich auf dem Stoneman Miriquidi Road.
Als Highlight wartet auf alle Biker und Hiker beim Stoneman Glaciara der Abstieg zum Gletscher. Bist Du Bereit? Tipps für Deine Ausrüstung
Gut geplant, ist halb gefinisht!
Packe smart statt schwer – auf Mehrtagestouren sollte Dein Rucksack nicht mehr als 10 Prozent Deines Körpergewichts wiegen. Für die Goldjagd oder kurze Etappen reicht eine Basisausrüstung, doch bei längeren Touren ist eine durchdachte Planung entscheidend.Damit Du bestens vorbereitet bist, haben wir eine Checkliste für Dich zusammengestellt. Klicke auf die einzelnen Gegenstände und finde bei BIKE24 alles, was Dir noch fehlt!
Die Basic-Ausrüstung:
- passender und funktionstüchtiger Helm
- Bike-Handschuhe für den guten Grip
- die Augen geschützt mit einer (Sonnen-)Brille
- Licht, man weiß nie, wie lange man unterwegs ist
- ein passender Rucksack mit Regenschutz
Wichtige Helfer auf Deinem Abenteuer
- Werkzeug und Ersatzteile:
- Multitool
- passender Speichenschlüssel
- ein leichtes Schloss
- Ersatzschlauch und Flickzeug
- Luftpumpe oder Kartusche
- Kettenöl
- die richtigen Bike-Klamotten für jedes Wetter
- Erste-Hilfe-Set
- Verpflegung, Energieriegel und -Gels
In der Stoneman-Themenwelt bei BIKE24 findest Du noch weitere spannende Empfehlungen für Dein Abenteuer!
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NOW: Einchecken so einfach wie nie
Der belgische Stoneman Arduenna geht in dieser Saison einen konsequenten Schritt nach vorn. Alle Checkpoints der Strecke sind nun vollständig mit NFC-Technologie ausgestattet. Für Dich als NOW-Starter macht das den Check-in deutlich einfacher und vor allem verlässlicher.
NFC bedeutet Near Field Communication. Dein Smartphone überträgt Daten über sehr kurze Distanz. Am Checkpoint hältst Du Dein entsperrtes Handy mit aktiviertem NFC direkt an den markierten Punkt. Drei Sekunden warten und der Stempel ist gesetzt.
Gerade auf dem Stoneman Arduenna ist das ein spürbarer Vorteil. Die Strecke führt tief in die Ardennen, weit weg von stabiler Netzabdeckung. Lange Anstiege, abgelegene Waldpassagen und technisch fordernde Abschnitte prägen das Erlebnis. Der Check-in funktioniert nun unabhängig davon, ob Dein Smartphone Empfang hat oder nicht.
Neu ist auch die zusätzliche Flexibilität. Sollte ein Stempel einmal fehlen oder ein Checkpoint übersehen worden sein, kannst Du an der nächsten Station normal weiterstempeln.
Der Stoneman Arduenna bleibt eine ernsthafte sportliche Herausforderung. Er verlangt Ausdauer, Konzentration und die Bereitschaft, konstant zu arbeiten. Die neue NFC-Lösung verändert nicht den Anspruch der Strecke, sondern den Umgang damit. Weniger Ablenkung, weniger Unsicherheit, mehr Fokus auf das, was zählt.
Stelle Dich der Herausforderung und genieße die Vorzüge des digitalen Check-Ins.
Vor dem Start Bike checken!
Am besten checkst Du Dein Mountainbike vor und nach jeder Tour. Nichts ist ärgerlicher, als Verschleiß oder Schäden erst unterwegs zu bemerken.
- Lenkereinheit: Kontrolliere, ob Anbauteile wie Steuersatz, Vorbau, Lenker und Griffe korrekt und fest montiert sind.
- Bremsen: Schiebe Dein Bike und teste die Bremsen abwechselnd, ob die Druckpunkte der Bremsanlagen deutlich spürbar sind. Prüfe die Bremsbeläge.
- Schaltung: Schalte beim Fahren im flachen Gelände alle Gänge durch und stelle bei Bedarf die Schaltung ein. Ggf. Kette und Schaltung schmieren.
- Reifen: Prüfe die Reifen auf Schäden und Profiltiefe. Passt der Luftdruck?
- Federung: Haben Dämpfer und Federgabel ausreichend Druck, federn sie passend zu Deinem Körpergewicht aus?
- Pedale: Prüfe, ob Pedale und Kurbel fest montiert sind und sich ohne merklichen Widerstand drehen. Bei Klick-Pedalen die Befestigung der Schuhplatten kontrollieren.
- Helm: Der Helm muss waagerecht auf dem Kopf sitzen und der Kopfring angezogen sein. So verrutscht der Helm nicht. Der Kinngurt ist geschlossen und kann nicht über das Kinn rutschen. Der Helm sitzt angenehm und ohne Druck.

Stellst Du ein Problem fest, findest Du bei jedem Stoneman Logis-Partner eine Grundausstattung an Werkzeugen. Außerdem gibt es verschiedene Service-Partner, diese findest Du auf der Routenkarte in Deinem Starterpaket Classic. Ansonsten hilft Dir auch hier Dein Logis-Partner oder Deine Ausgabestelle gerne weiter.
Aus Liebe zur Natur – Die Stoneman Arduenna MTB Regeln
Alle Stoneman-Abenteuer führen durch beeindruckende, oft unberührte Natur, die wir bewahren wollen. Ob dichte Wälder, markante Felsformationen oder glasklare Bergseen – all diese besonderen Orte verdienen unseren respektvollen Umgang.Um die Landschaft und Tierwelt zu schützen, sollten die Strecken ausschließlich bei Tageslicht befahren werden.
Rücksicht gilt nicht nur der Natur, sondern auch anderen Menschen. Ein rechtzeitig angekündigtes Vorbeifahren und angepasstes Tempo bei Begegnungen sorgen für ein harmonisches Miteinander. Oft genügt schon ein freundliches „Hallo“ oder ein Lächeln, um den Moment für alle noch schöner zu machen.
Mit diesen goldenen Regeln tust Du Deiner Umgebung einen großen Gefallen!
Stoneman Arduenna MTB-Regeln
- Fahre nur auf markierten Wegen.
- Respektiere die Hinweistafeln und Verbotsschilder.
- Hinterlasse keinen Müll.
- Es gilt die Straßenverkehrsordnung.
- Respektiere andere Naturnutzer und Verkehrsteilnehmer.
- Gewähre auf schmalen Wegen und Pfaden Wanderern den Vortritt.
- Forststraßen sind Betriebsflächen. Rechne mit Holz auf der Fahrbahn, Wild- und Weidevieh sowie mit Kraftfahrzeugverkehr.
- Halte Dein Bike unter Kontrolle und fahre in angemessener Geschwindigkeit.
- Verringere die Geschwindigkeit vor unübersichtlichen oder gefährlichen Stellen.
- Schließe Tore, Schranken und Weidegitter nach dem Öffnen.
- Plane im Voraus.
- Nimm Rücksicht auf Tiere.
Aus Rücksicht auf die Landschaft und die Tierwelt empfehlen wir, den Stoneman Arduenna nur bei Tageslicht zu befahren. Forstgebiete sollten erst eine Stunde nach Sonnenaufgang und nur bis eine Stunde vor Sonnenuntergang befahren werden. Die offiziellen Etappenvorschläge berücksichtigen dies.
Während der Saison gelten folgende Zeiten:
| April: | 5:30 – 20:30 Uhr (14:00 h) |
| Mai: | 6:00 – 21:00 Uhr (15:00 h) |
| Juni: | 5:00 – 21:00 Uhr (16:00 h) |
| Juli: | 5:45 – 21:00 Uhr (15:15 h) |
| August: | 6:30 – 20:00 Uhr (13:30 h) |
| September: | 7:00 – 18:45 Uhr (11:45 h) |
| Ab September ist Gold nur für äußerst geübte Fahrer erreichbar. | |
Am Ende war es eine ehrliche Auseinandersetzung mit mir selbst – und genau das hat den Reiz ausgemacht.
Elena Martinez Estrada ist in der vergangenen Saison den Stoneman Arduenna gefahren. Dort hat sie sich nach Silber auf dem Miriquidi in 2024 ihren zweiten Stein geholt! In Belgien war sie solo unterwegs und dieses Mal direkt in Gold. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, was sie bewegt hat – und was geblieben ist.
Erinnerst Du Dich an den Moment, in dem Du wusstest: „Ich fahre noch einen Stoneman!“? Was hat diesen Impuls ausgelöst?
Ja, an den Moment erinnere ich mich gut.
Das Trailcenter Rabenberg war damals mein Start- und Zielpunkt des Stoneman Miriquidi. Am Abend des zweiten Tages, als ich zurück auf dem Rabenberg angekommen war, erhielt ich meine Trophäe und den ersten Stein (damals noch in Silber). Genau in diesem Moment wusste ich, dass ich noch weitere Stoneman-Abenteuer erleben möchte.
Es ist ein bisschen wie das Stechen eines Tattoos. Ein schmerzhaftes Erlebnis, das aber süchtig macht nach mehr.
All die Strapazen, der Dauerregen der letzten zwei Tage und die Höhenmeter mit viel zu viel Gepäck waren in dem Moment (fast) vergessen.

In Belgien hast Du Dich direkt für Gold entschieden. 176 Kilometer und 3.900 Höhenmeter an einem Tag. Was hat Dich zu dieser Entscheidung gebracht?
Dass der nächste Stoneman die Goldvariante sein musste, war klar.
Den Stoneman Miriquidi in zwei Tagen bei Dauerregen und mit einem 6kg-Rucksack auf dem Rücken zu fahren, waren vielleicht nicht die idealsten Bedingungen für solch eine Strecke. Aber es hat mir auch gezeigt, zu was mein Dickkopf in der Lage ist, wenn er sich ein Ziel gesetzt hat.
Es hat mich gereizt, herauszufinden, ob ich das Ganze nicht auch an nur einem Tag schaffen könnte. Diesmal etwas besser vorbereitet, was die Wetterwahl, das richtige Gepäck und die körperliche Fitness angeht.
Der Stoneman Arduenna in Belgien ist mit seinen 176 Kilometer und „nur“ 3900 Höhenmeter eine, wie ich finde, sehr gute Strecke, um das zu testen.
Du bist den Stoneman Arduenna solo gefahren. Was hat Dich daran gereizt, diese Herausforderung ganz für Dich zu erleben?
Ich wollte dieser Herausforderung ganz ohne äußere Einflüsse begegnen. Alleine unterwegs zu sein bedeutet, dass jede Entscheidung, jeder Tiefpunkt und jeder kleine Erfolg ausschließlich bei mir liegt. Beim Stoneman Arduenna ging es für mich nicht nur um die sportliche Leistung, sondern mehr um den mentalen Prozess dahinter. Mich selbst zu beobachten, meine Grenzen zu erkennen und sie trotzdem Schritt für Schritt zu verschieben.
Gerade weil ich sportliche Challenges sehr ernst nehme, wollte ich bewusst vermeiden in ein Motivationsloch zu fallen. Wenn ich allein Fahrrad fahre, bleibe ich immer ganz bei mir. Es hilft mir, meinen Rhythmus zu finden und mich nicht von äußeren Erwartungen leiten zu lassen. Zudem konnte ich meine Stimmungsschwankungen an dem Tag keinem antun. Es war ein Auf und Ab der Gefühle, mit einigen mentalen Zusammenbrüchen.
Aber am Ende war es weniger ein Wettkampf gegen die Strecke als eine ehrliche Auseinandersetzung mit mir selbst – und genau das hat den Reiz ausgemacht.
Denn wir selbst sind unser größter Gegner.



Wie hast Du Dich auf diese Strecke vorbereitet – und was war dabei wichtiger: körperliche Form oder mentale Stärke?
Um den Stoneman Arduenna an einem Tag absolvieren zu können, gehört eine gewisse körperliche Grundfitness schon dazu. Durch regelmäßiges Fahrradfahren und Laufen habe ich bereits eine gute Belastbarkeit und Ausdauer erreicht.
Auch das Wetter und mein Gepäck habe ich diesmal besser gewählt. Kein Rucksack mehr auf dem Rücken mit 5-6 Kilogramm. Alle schweren Utensilien wie Trinkflaschen, Werkzeug, Schlauch, Powerbank etc. wurden am Fahrrad befestigt.
Während der Tour habe ich auf mehr Essen und Trinken geachtet, um das Energielevel oben zu halten.
Viel wichtiger finde ich aber die mentale Stärke. Denn am Ende entscheiden nicht nur die Fitness und das richtige Equipment, sondern vor allem der Kopf.
Wenn man nicht den Willen hat, etwas schaffen oder erreichen zu wollen und zu 100% hinter seinem Ziel steht, macht man es nur halbherzig und verliert auch relativ schnell die Motivation. Das trifft nicht nur im Sport, sondern eigentlich in allen Lebenslagen auf mich zu.
Viele Frauen zögern, sich an solche Herausforderungen zu wagen. Was glaubst Du, hält sie eher zurück? Was glaubst Du, warum fällt Frauen der Schritt zu dieser Challenge schwerer?
Das ist eine sehr gute Frage. Ich würde mir wünschen, mehr Frauen auf Trails und solchen Touren zu sehen. Ich glaube auch, dass es weniger an der mangelnden Lust oder dem fehlenden Abenteuergeist liegt, sondern eher eine Mischung aus Sicherheitsbedenken, technischer Unsicherheit oder der Angst vorm Versagen und der Überforderung ist. Viele zweifeln vielleicht an ihren eigenen Fähigkeiten, gerade bei technischen Pannen, der Routenplanung, Navigation oder der Einschätzung von Distanzen und Höhenmetern. Wobei das ja keine typischen „Frauenprobleme“ sind.
Es gibt sicherlich auch ein paar Männer da draußen, die nicht wissen, wie man einen Reifen wechselt, die Bremsen entlüftet und seine Schaltung einstellt.
Für mich persönlich war es genau das Gegenteil. Ich habe die Challenge als Chance gesehen, zu zeigen, wozu ich fähig bin. Wozu wir Frauen fähig sein können. Und ich hoffe, dass meine Abenteuer gerade Frauen motivieren, sich selbst mehr zuzutrauen und zu merken, dass man mit guter Vorbereitung, Mut und Fokus viel erreichen kann.
Gab es unterwegs Momente, in denen Du gezweifelt hast – und wie bist Du damit umgegangen, gerade weil Du allein unterwegs warst?
Es gab Streckenabschnitte, die sich unendlich langsam angefühlt haben. Ich hatte das Gefühl ich komme nicht vorwärts und der Tag wird kein Ende finden. Das waren die Momente, in denen ich gezweifelt habe, ob ich das tatsächlich an einem Tag schaffen werde oder ob ich auf zwei Tage verlängern muss.
Eine technische Panne oder ein schwerwiegender Sturz waren meine größten Sorgen. Vor allem ein Schaden, den ich nicht selbst „auf die Schnelle“ beheben kann. Der Zeitdruck war mein ständiger Begleiter, hat mich gleichzeitig aber auch unheimlich gepusht immer weiterzufahren und auf große Pausen zu verzichten.
Die Stempelstellen zu erreichen, waren für mich kleine Erfolge, die mir immer wieder Energie für den nächsten Abschnitt gegeben haben. So habe ich mich auf kleine Etappen konzentriert und hatte nicht ständig diese große Distanz vor Augen.
Ich habe gelernt, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Während meiner Weltreise 2023 gab es unzählige Situationen, in denen ich improvisieren und mir selbst helfen musste. Im allerhöchsten Notfall gibt es immer noch den Abbruch.
Sich selbst für den Abbruch eines Vorhabens zu entscheiden, sehe ich nicht als Scheitern, sondern als rationelle Entscheidung und gesunde Haltung.
Denn Kein Abenteuer der Welt ist es wert, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Mit etwas Abstand betrachtet: War Gold die richtige Entscheidung für Dich? Würdest Du es wieder genauso machen?
Den Stoneman an nur einem Tag zu fahren war hart und hat mir gegen Ende auch fast jeglichen Spaß am Fahrradfahren genommen. Ich habe es dennoch durchgezogen, um mir selbst zu beweisen, dass ich so eine Herausforderung schaffen kann. Ich habe es aber auch verflucht und mir ständig die Frage gestellt „WARUM?“
Warum muss ich mir ständig etwas beweisen? Warum tue ich mir das an? Warum quäle ich mich wieder?
Weil genau dann mein Lern- und Wachstumsprozess startet, nämlich außerhalb meiner Komfortzone.
Ich bin den Stoneman Gold jetzt einmal mit dem Mountainbike gefahren, habe einen golden Stein für meine Trophäe bekommen und mir bewiesen, dass ich sowas schaffen kann.
Noch einmal auf dieselbe Art und Weise würde ich die Goldvariante vermutlich NICHT machen wollen. Auch wenn ich sportliche Abenteuer liebe. Für mich geht es weniger darum, das gleiche noch einmal zu machen, sondern mehr darum, mich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln.
Aber ich bin offen für neue Varianten, zum Beispiel die Hike- oder Road-Variante.


Du kennst nun den Miriquidi und den Arduenna. Was unterscheidet die beiden Strecken für Dich am stärksten – im Kopf, im Körper oder im Gefühl?
Der Stoneman Miriquidi war mein erster Stoneman. Und das erste Mal ist ja immer etwas Besonderes. Für den einen kann es schön sein, für den anderen eher unangenehm. Man weiß nicht so recht, was einen erwartet und wie es sich anfühlt.
Beim zweiten Mal ist man dann vielleicht etwas besser vorbereitet und weiß worauf man sich einstellen muss. Ob es angenehmer wird, lässt sich erst im Nachhinein sagen.
Für mich unterscheiden sich der Stoneman Miriquidi und Arduenna vor allem in Stimmung und Erlebnisgefühl, weniger in der landschaftlichen Vielfalt. Beide Strecken sind extrem abwechslungsreich. Bei beiden fehlte mir allerdings die Zeit, die Landschaft auch mal bewusst mit längeren Pausen genießen zu können.
Das Wetter hat für mich eine unheimlich große Rolle gespielt. Während es an den zwei Tagen im Erzgebirge fast nur geregnet hat, wodurch die Strecke technisch anspruchsvoller und etwas herausfordernder war, hatte ich in Belgien bei Kaiserwetter ein ganz anderes Gefühl. Im Sonnenschein und bei angenehmen Temperaturen zu fahren, verändert so ein Erlebnisgefühl komplett.
Gibt es etwas am Stoneman Arduenna, das Dich besonders begeistert hat – oder etwas, das Dir gefehlt hat?
Was mich am Stoneman Arduenna besonders begeistert hat, waren die Streckenführung und die gute Beschilderung – beides hat es mir sehr leicht gemacht, mich zu orientieren und den Rhythmus zu finden. Zudem fand ich die abwechslungsreiche Landschaft sehr beeindruckend. Gleichzeitig hatte ich unterwegs immer mal wieder die Sorge nicht ausreichend Trinkwasser zu finden. Zwar gibt es Supermärkte in den Ortschaften, aber Trinkbrunnen oder Ähnliches zum schnellen Auffüllen der Flaschen haben mir etwas gefehlt oder ich habe sie übersehen. Allerdings könnte das auch daran liegen, dass ich diesmal den Fokus stärker auf Essen und Trinken während der Tour gelegt hatte, es sehr warm war an dem Tag und ich dadurch insgesamt besser auf meine Versorgung geachtet habe.

Gibt es einen Moment aus Belgien, der Dir bis heute besonders präsent ist?
Eine Begegnung, die mir bis heute präsent ist, war, als ich unterwegs eine Anwohnerin nach Wasser gefragt habe. Sie war so freundlich meine Flaschen aufzufüllen. Für sie war es vielleicht nur eine kleine Geste, für mich bedeutete das Trinkwasser unglaublich viel. Es bedeutete eine Sorge weniger, um wieder den Fokus aufs Weiterfahren legen zu können. Dieser Moment hat mir wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt aus der eigenen Komfortzone herauszugehen und um Hilfe zu bitten. Kleine Gesten können in herausfordernden Situationen einen riesigen Unterschied machen.
Was würdest Du Frauen (und allen anderen) mitgeben, die überlegen, Stoneman zu fahren, sich aber noch nicht sicher sind, ob sie diese Herausforderung allein oder im Team angehen sollen?
Traut euch! Ob allein oder im Team – beides hat seinen Reiz. Allein unterwegs zu sein, lehrt euch, auf euch selbst zu vertrauen, die eigene mentale Stärke zu testen und Verantwortung zu übernehmen. Ihr könnt eure persönlichen Grenzen verschieben. Allein unterwegs zu sein kann unglaublich empowernd sein. Im Team dagegen könnt ihr euch gegenseitig motivieren und Erlebnisse teilen, was auch sehr bereichernd ist. Wichtig ist, gut vorbereitet zu sein: plant eure Streckenabschnitte realistisch. Was könnt ihr an einem Tag schaffen, was an zwei? Für eine entspanntere Tour wählt am besten die 3-Tages-Variante. Kennt eure Grenzen, aber lasst euch von Ängsten oder Zweifeln nicht lähmen oder daran hindern etwas Neues auszuprobieren. Achtet auf ausreichend Essen und Trinken. Am Ende geht es darum, die Herausforderung anzunehmen, auch kleine Erfolge zu feiern und vor allem Spaß an dem Erlebnis zu haben. Mein spezieller Tipp für Frauen: Traut euch, um Hilfe zu bitten. Sei es bei der Vorbereitung, dem Training oder der Durchführung solch einer Tour. Viele zögern vielleicht, weil sie alles allein schaffen wollen. Dabei ist es völlig in Ordnung unterwegs nach Hilfe zu fragen und sie auch anzunehmen. Ihr habt einen Platten und schafft es nicht allein den Schlauch zu wechseln? Fragt nach Hilfe. Wenn ihr Angst habt allein unterwegs zu sein, teilt eure Pläne, eure Streckenführung und euren Live-Standort mit dem Partner, Freunden oder Familie. So könnt ihr selbstbewusst euer eigenes Abenteuer angehen und euch gleichzeitig sicher fühlen. Und falls euch das Essen auf solchen Touren nicht würzig genug erscheint, nehmt ein Pfefferspray mit.
Ganz grundsätzlich gefragt: Wie siehst Du das Thema allein unterwegs sein oder im Team fahren beim Stoneman – was sind für Dich die jeweiligen Stärken und warum?
Allein unterwegs zu sein oder im Team zu fahren, fühlt sich völlig unterschiedlich an. Allein zu fahren bedeutet, ganz bei sich zu sein: jeder Gedanke, jeder Zweifel, aber auch jeder kleine Erfolg gehört nur mir. In diesen stillen Momenten lernt man sich selbst unglaublich gut kennen, wächst an den eigenen Grenzen und spürt am Ende einen sehr tiefen, persönlichen Stolz. Man lernt aus seiner Komfortzone auszubrechen und geht offener durch die Welt. Im Team dagegen entsteht eine ganz besondere Verbindung. Man teilt Erschöpfung, lacht über kleine Krisen, zieht sich gegenseitig durch Tiefpunkte und feiert Erfolge und positive Erlebnisse gemeinsam. Diese gegenseitige Unterstützung kann unheimlich viel Kraft geben und macht die Herausforderung emotional leichter. Zudem ist das Sicherheitsgefühl im Team nochmal viel höher. Für mich gibt es kein besser oder schlechter. Beides sind Wege, um über sich selbst hinauszuwachsen und das eigene Selbstvertrauen zu stärken und das weit über den Stoneman hinaus.
Sei dabei! Stoneman-Termine 2026
Die Stoneman-Strecken bieten eine beeindruckende Kulisse für besondere Events. Ein Highlight im Kalender sind die Stoneman Days mit Roland Stauder. Dann führt der Stoneman-Gründer exklusive Guidings auf den MTB-Strecken durch. Eine einmalige Gelegenheit, den Stoneman aus der Perspektive des ehemaligen Profis und Erfinders selbst zu erleben! Und die besten Trails kennt er sowieso!Stoneman Miriquidi MTB
Ein unvergessliches Abenteuer!
Auch in dieser Saison erwarten Dich wieder atemberaubende Guidings auf der Stoneman-Strecke, und die Begeisterung der Finisher kennt keine Grenzen! Erlebe ein unvergessliches Abenteuer, entdecke spektakuläre Aussichtspunkte und spüre die einzigartige Faszination der Natur.
Lass Dich von der Begeisterung der Teilnehmer mitreißen, genieße die Gemeinschaft Gleichgesinnter und erlebe den Stoneman aus einer neuen Perspektive. Nutze die Chance, dieses oder nächstes Jahr selbst dabei zu sein – trainiere, bereite Dich vor und werde Teil dieses einzigartigen Erlebnisses!
Begeisterung beim Guiding mit Mario Kummer auf dem Stoneman Miriquidi Road!
Die Stoneman Days 2025 mit Roland Stauder – ein Traum!#yourockstoneman – Teile diesen Spirit!
Zeige Deine besten Stoneman-Momente und gewinne tolle Preise!Schnapp Dir das YouRock-Schild, werde kreativ und mach Dein schönstes YouRock-Bild! Poste es auf Facebook oder Instagram mit #YouRockStoneman, verlinke Deine Freunde oder Trainingsbuddys und fordere sie heraus.
Jeden Monat hast Du die Chance, einen Gutschein powered by BIKE24 zu gewinnen!
Mach mit und zeig, dass Du den Stoneman gerockt hast!
So sehen Sieger aus!
Entlang jeder Stoneman-Strecke findest Du an zwei Checkpoints das YouRock-Schild. Beim Stoneman Arduenna MTB kannst Du Dir das Schild an den Checkpoints Born und Hohes Venn für Dein schönstes YouRock-Bild schnappen. Lass Dich von diesen kreativen Teilnehmern inspirieren!
@sabi1990p · Stoneman Taurista
@vince._j · Stoneman Miriquidi
@Hilde Vander Beken · Stoneman Arduenna
@Ralph Heinen · Stoneman GlaciaraStoneman Grand Tour 2026
Hier werden Champions und Legenden geboren!
Auf Deiner diesjährigen Bucket-List steht noch der eine oder andere Stoneman? Dann haben wir die passende Challenge für die Saison 2026 für Dich!Bei der Stoneman Grand Tour hast Du die Wahl: Wähle aus fünf Mountainbike-Strecken, zwei Rennradrouten, zwei Hike-Abenteuern und der einzigartigen Snow-Route. Erkunde spektakuläre Trails, epische Panoramen und fordernde Anstiege in Belgien, Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz.
Ob solo oder mit Deinen Bike-Buddys, an einem Tag oder in drei – jede Stoneman-Tour bringt Dich Deinem nächsten großen Ziel näher!



Wähle zwischen zwei Grand-Tour-Starterpaketen
Hol Dir das ultimative Stoneman-Erlebnis und spare bei den Starts! Mit dem Starterpaket Champ kannst Du bis zu drei Stoneman-Touren finishen. Du willst noch mehr? Dann werde zur Legende und sichere Dir das Starterpaket Legend für bis zu fünf atemberaubende Stoneman-Abenteuer! Bist Du bereit für die Herausforderung?Werde auch Du zum Grand-Tour-Finisher!
So funktioniert die Stoneman Grand Tour!Das hast Du Dir verdient!
Die Stoneman-Strecken sind atemberaubend, und jede Fahrt lässt Dich über Dich hinauswachsen. Diese Trophäe hast Du Dir verdient – ein einzigartiges Sammlerstück, eine wertvolle Erinnerung und eine besondere Medaille in einem. Die Stoneman-Trophäe ist so individuell, wie Dein Stoneman Abenteuer! Roland Stauder hat seine Kreativität und seine ganze Leidenschaft in diese Trophäe gesteckt und heraus kam ein einzigartiges Erinnerungsstück.Jede Stoneman-Destination strahlt auf Deiner Trophäe mit ihrem eigenen, regionalen Trophäenstein und hält die Erinnerungen an Deine Challenge lebendig – an jeden Anstieg, jeden Schweißtropfen und den Moment des Triumphs im Ziel.
Ob 1, 2, oder 10-mal – die Trophäe nimmt jeden Deiner Medaillensteine auf. Obenauf thront die stählerne Stoneman-Figur.Meisterst Du die Tour an einem Tag, wird Dein Stein in Handarbeit zur Hälfte goldfarben angestrichen. Für zwei Tage gibt es Silber, für drei Tage Bronze.
Bei der Mountainbike-Trophäe bildet die Stoneman-Figur bereits nach kurzer Zeit eine rostrote Patina.
Neben der tollen Optik bedeutet das vor allem eines: Deine Trophäe ist einzigartig. Du und Dein Stoneman-Erlebnis, Ihr seid einzigartig. Das soll auch die Trophäe widerspiegeln. Die neu gestalteten Trophäenschilder sind zudem ein echter Hingucker:



Für echte Unikate kannst Du einige Varianten auch individualisieren! Die Schilder erhältst Du nach Deinem Ride im Shop!
Roland Stauder – Gründer, Künstler und Schöpfer der Stoneman-Trophäe
Roland Stauder ist nicht nur der Initiator der Stoneman-Strecken, sondern auch gelernter Tischler und kreativer Kopf hinter den einzigartigen Stoneman-Trophäen. Jeder Finisher hat die Möglichkeit, sich eine ganz besondere Erinnerung zu sichern: eine handgefertigte Trophäe, die für Stoneman Dolomiti-Finisher sogar von Roland selbst angefertigt wird.Jede Trophäe besteht aus einem exklusiven Holzsockel, der stählernen Stoneman-Figur und einem Stein aus der jeweiligen Stoneman-Region – ein echtes Stück des Abenteuers, das Du erlebt hast.
Wir haben Roland gefragt, wie diese besondere Art der Auszeichnung entstanden ist. Schon in seiner Schulzeit entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst. Besonders das Schaffen von Skulpturen hat ihn fasziniert – eine Begeisterung, die er bis heute in die Gestaltung der Stoneman-Trophäe einfließen lässt: "Dem Schaffen von Skulpturen bin ich bis heute treu geblieben. Die Stoneman-Trophäe ist eines dieser Werke."
Das Besondere an dieser Trophäe? Sie wächst mit Dir! Für jeden weiteren Stoneman-Finish kannst Du einen neuen Stein auf den Sockel setzen und so Deine persönliche Erinnerungs-Trophäe weiter vervollständigen. Jeder Stein wird zur Hälfte in der Farbe Deines Finishs gestrichen – Bronze, Silber oder Gold.
„Ein Kunstwerk entsteht immer mit viel Leidenschaft und Emotionen! Die Trophäe verbindet ein objektives Werk mit persönlichen Erlebnissen.“
Für Roland symbolisiert jeder Stein ein einzigartiges Abenteuer. „Ein Bronze-Stein für eine dreitägige Tour kann emotionaler sein als ein Silber- oder Gold-Stein!“, verrät er im exklusiven Stoneman-Interview.

Mache Dein Stoneman-Erlebnis unvergesslich – mit einer Trophäe, die nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern auch ein Stück Deines Abenteuers in Dein Zuhause bringt. So bleibt der Stoneman-Spirit immer bei Dir!
Danke fürs Lesen!
Nun bist Du am Ende vom StoneMag.26 angekommen. Wir hoffen, es hat Dir gefallen!Du hast noch Fragen zu Deinem StonemanArduenna-Erlebnis?
Auf der Website in unserem FAQ-Bereich findest Du viele Antworten und Tipps! Auch bei Instagram und Facebook freuen wir uns, wenn Du uns einen Besuch abstattest! Verlinke uns gerne in Deinen Beiträgen. Nichts motiviert uns mehr als Bilder und Impressionen unserer Finisher.
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Viele Grüße von Deinem Stoneman-Team!